„Lufthansa Group“ und „Air India“: Mehr Verbindungen zwischen Indien und Europa
Die „Lufthansa Group“ und „Star Alliance"-Partner „Air India“ wollen ihre langjährige Partnerschaft deutlich ausbauen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Air-India-CEO Campbell Wilson unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung als Grundlage für ein künftiges „Joint Business Agreement“. Ziel ist, Flugangebote zwischen Europa und Indien besser zu vernetzen und gemeinsam neue Wachstumspotenziale zu erschließen.
Mehr Auswahl, bessere Verbindungen
Bereits heute bieten die „Lufthansa Group“ und „Air India“ Codeshare-Flüge auf 146 Strecken in 22 Ländern an. Das gemeinsame Netz umfasst 15 indische und 27 europäische Ziele. Künftig sollen Flugpläne und Streckennetze stärker koordiniert, Umsteigezeiten verkürzt und Vertriebs- und Marketingaktivitäten gebündelt werden. Auch Vielfliegerprogramme und Abläufe an Flughäfen sollen enger verzahnt werden.
„Künftig werden wir mit noch mehr Verbindungen dazu beitragen, die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Indien und Europa zu vertiefen“, so „Lufthansa“-Chef Carsten Spohr. „Air-India“-Chef Campbell Wilson sieht in der Vereinbarung „eine hervorragende Entwicklung“ und einen weiteren Schritt, um die Verbindungen für Reisende und Unternehmen zwischen Indien und Europa zu stärken.
Indien als Wachstumsmarkt
Indien ist für die „Lufthansa Group“ nach den USA bereits der zweitwichtigste Langstreckenmarkt. Mit der Vertiefung der Zusammenarbeit reagieren beide Airlines auf die wachsenden wirtschaftlichen und privaten Reisebeziehungen zwischen Indien und Europa. Hintergrund ist auch das jüngst abgeschlossene Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU.
Infos: Die Partnerschaft baut auf einer langen gemeinsamen Geschichte auf: „Lufthansa“ fliegt seit 1959 nach Indien, seit 2004 besteht ein Codeshare-Abkommen mit „Air India“. Die neue Vereinbarung soll zunächst Deutschland, Österreich, die Schweiz, Belgien und Italien mit Indien noch enger verbinden und perspektivisch auf weitere EU-Länder und den indischen Subkontinent ausgeweitet werden.
Foto: Leitwerke der „LH-Group“ auf dem Rollfeld / Quelle: LH