Karlsruhe setzt auf indische Talente als Fachkräfte von morgen
Ob auf kultureller, wissenschaftlicher oder wirtschaftlicher Basis: Karlsruhe baut seine engen Beziehungen zu Indien konsequent weiter aus. Beim jüngsten Treffen des „India Board Karlsruhe“ auf dem “Das Fest”-Areal stand unter dem Begriff „Wir arbeiten an der Zukunft“ deshalb eine zentrale Frage im Fokus: Wie können indische Studierende, die bereits in Karlsruhe leben und studieren, nach ihrem Abschluss als Fachkräfte oder Gründer für den Standort gewonnen werden?
Karlsruhe als wichtiger Partner
Mit den „India Summer Days“, der begleitenden „India Week“ sowie zahlreichen Kooperationen habe sich Karlsruhe in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Teil der deutsch-indischen Beziehungen entwickelt, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup – und blickte auf die wachsende Bedeutung des Austausches zwischen beiden Ländern.
Alleine am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind Menschen aus Indien mittlerweile die größte internationale Studierendengruppe, hinzu kommen weitere indische Studierende an den anderen Hochschulen der Stadt. Auch das verstärke die Kontakte der Stadt Karlsruhe nach Indien, so Dr. Mentrup: Indien sei bei den aktuellen Herausforderungen ein wichtiger Partner. Eine Aussage, die auch Konsul Amir Bashir vom indischen Generalkonsulat in München unterstrich: Karlsruhe setze als „Key Hub für Innovation“ mit dem „India Board“ zudem ein starkes Zeichen: Diese starken und vielfältigen Aktivitäten unterstütze das Generalkonsulat gerne.
Viele Insights
Wie der Übergang vom Studium in den Beruf gelingen kann, beleuchteten Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven rund um die Themenbereiche Jobsuche, Unterstützungshilfen, Sprache oder Gründungsangebote: Dr. Manoj Nimbalkar von der „Indian Student Association“, Sonjoy Chaudhury von „Dr. Wamser + Batra“, Petra Bender vom Welcomecenter der TRK, Diethelm Rumpel und Ralf Eichhorn von der Wirtschaftsförderung Karlsruhe.
Beim anschließenden Austausch wurde deutlich: Internationale Talente entscheiden sich nicht allein für einen Arbeitsplatz, sondern für einen Lebensstandort. Das „India Board Karlsruhe“ will deshalb gemeinsam mit seinen Partnern weiter daran arbeiten, die Rahmenbedingungen zu verbessern und den Austausch zwischen indischen Studierenden, Unternehmen und Institutionen noch enger zu gestalten, damit aus einem Studium in Karlsruhe langfristig eine Zukunft in der Region wird.
Weitere Infos: "India Board", https://www.india-karlsruhe.com
Fotos: “India Board”-Treffen auf der Terrasse beim Fest
Quelle: www.jowapress.de