
Indischer Besuch für die „Goldene Rose“
Die Floribundarose „Orienta Milya“ (eine „Persica-Hybride“) aus dem deutschen Züchterhaus „Tantau“ aus Uetersen ist die 73. „Goldene Rose von Baden-Baden“. Die Neuzüchtung überzeugte die Jury im internationalen Rosen-Neuheiten-Wettbewerb in Baden-Baden mit ihrer „Fülle an dunkelgelben, ungefüllten Blüten mit fünf himbeerfarbenen Flecken und einem Spiel der Staubgefäße. Sie hat frisch grünes Laub und weist eine sehr gute Blattgesundheit auf“. „Persica-Hybriden“ stammen aus einer Züchtungslinie, für die eine persische Wildrose aus dem Iran mit Gartenrosen gekreuzt wurden.
141 Rosenneuheiten am Start
Eingestellt in den Wettbewerb waren 141 Rosenneuheiten von 31 Züchtern; zur Beurteilung kamen über 70 Rosenexperten und -züchter aus 15 verschiedenen Ländern um Sushil Prakash, Präsident der „World Federation of Rose Societies“. Prakash hat am „Indian Institute of Technology“ in Mumbai studiert, ist Gründer von „I-ThinkIndia“ und war unter anderem Berater für die indische Regierung in Sachen „Digital India Program“.
Seine Passion gehört seit Jahren den Rosen, begann schon im Studium – und in seinem Garten hat er aktuell über 600 Rosenbüsche. In Maharashtra gibt es neben der „Maharashtra Rose Society“ auch eine „Pune Rose Society“ und auch eine „Mumbai Rose Society“. Zudem findet in Bhopal im Januar 2028 die „World Rose Convention“ statt.
Infos: Infos: https://www.indianrosefederation.com
Foto: Die „Orienta Milya“ gewann die „Goldene Rose von Baden-Baden“ / Quelle: Tatjana Fauth, Stadt Baden-Baden