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Indische Medienkunst in Karlsruhe

Städte wandeln sich und selbst die beständigsten Bauwerke nehmen irgendwann eine neue Gestalt an – und alles ist in diesem Jahr auch auf der Fassade des Karlsruher Schlosses zu sehen. „RE:STRUCT“ spiegelt bei den Schlosslichtspielen Karlsruhe (Spielplan unter https://www.schlosslichtspiele.info/) durch dynamische Bewegungen, anorganische Texturen und leuchtende Farben diesen urbanen Kreislauf wider. 

Das Sounddesign untermalt diese Verwandlung mit vor Ort aufgenommenen sowie synthetischen Klängen. Das kollaborative Werk des Medienkünstlers Nikunj Patel und des Musikproduzenten Brij Dalvi aus dem indischen Mumbai – „Studio Moebius“ X „Three Oscillators“ – dekonstruiert Architektur und befasst sich mit der Fähigkeit einer Stadt, sich flexibel anzupassen und neu aufzubauen.

 

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Digitalkunst im Fokus

Nikunj Patel ist ein multidisziplinärer Digitalkünstler, der digitale Arbeitsweisen aus dem Studio in den Live- und Raumkontext sowie in erlebnisorientierte Settings überträgt. Sein Schaffen bewege sich an der Schnittstelle von Animation, Illustration, projektionsbasierten Installationen und Grafikdesign, beschreibt er sich selbst. 

Aus knapp 120 Konzepten, die von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt eingereicht wurden, entschied sich die Jury des „BBBank Awards“ für drei Werke, darunter jenem von Patel, den KME-Geschäftsführer Martin Wacker schon vorab in Mumbai getroffen hat – am Rande des Kala Ghoda Art Festivals, das größte Straßenkunst-Festival Asiens. Ob Bildende Kunst, Street Art, Darstellende Künste, Workshops oder Digitale Kunst: Das Festival verwandelt die Straßen, Plätze und Parks des Viertels in eine riesige Open-Air-Galerie.

 

Infos: https://www.galleryxxl.com/it/artists/52-studio-moebius/  

 

Fotos: https://www.jowapress.de / Schlosslichtspiele