Den Spuren von Buddha mit dem Zug folgen
Bei einer ersten Reise nach und durch Indien sind es fast immer die Klassiker, die man besucht – ob Kerala, Rajasthan, Goa, das Taj... Bei einem weiteren Besuch taucht man meist tiefer ins Land ein, achtet mehr auf den Alltag, das Leben der Menschen, den Umgang miteinander, lässt sich treiben oder geht thematisch mehr auf Religion und Kultur ein.
Ein gutes Beispiel, dies hautnah zu erleben, sind Zugfahrten durch Indien; ob Schnellzüge, überfüllte Vorortzüge, Nachtzüge oder auf Routen, die unter thematischen Begriffen stehen. So kann man auch mit dem Zug auf Buddhas Spuren unterwegs sein – verbindet dabei einige der bedeutendsten buddhistischen Pilgerstätten Indiens und Nepals.
In Indien gibt es dafür sogar den offiziellen „Buddhist Circuit Tourist Train“ der indischen Staatsbahn, den „Mahaparinirvan Express“. Der speziell für den buddhistischen Pilgerweg konzipierte Zug ist keiner der berühmten Luxuszüge Indiens, stellt nicht den Komfort in den Fokus, sondern das authentische Erleben. Während vor den Fenstern Reisfelder, kleine Dörfer und das Leben Nordindiens vorbeiziehen, verbindet der Zug bei der Tour von “Tischler Reisen” die heiligsten Stätten des Buddhismus miteinander. Begegnungen unterwegs und das entschleunigte Reisen machen das Unterwegssein in einfachen 2- bis 4-Bett-Kabinen selbst zum Reiseerlebnis.
Dem Leben Leben Buddhas folgen
Mit jeder Station entfaltet sich ein weiteres Kapitel aus dem Leben Buddhas. In Bodhgaya, wo Siddhartha Gautama unter dem Bodhi-Baum seine Erleuchtung erlangt haben soll, erfüllt der Duft von Weihrauch die Luft. Zwischen Gebetsfahnen, Stupas und Gesängen liegt über dem Mahabodhi-Tempelkomplex eine Atmosphäre, die seit Jahrhunderten Pilger aus aller Welt anzieht. Rund um den heiligsten Ort des Buddhismus entstand im Laufe der Jahrzehnte ein einzigartiges Ensemble internationaler Klöster.
Die Reise führt weiter nach Rajgir und Nalanda, wo Buddha meditierte und lehrte und wo sich einst eines der bedeutendsten Zentren buddhistischer Gelehrsamkeit befand. Zwischen den weitläufigen Ruinen wird Geschichte greifbar. In Sarnath bei Varanasi erinnert alles an den Ort, an dem Buddha seine erste Predigt gehalten haben soll. Wenn am Abend am Ufer des Ganges die Ganga-Aarti beginnt, spiegeln sich die Flammen der Opferlichter im Wasser, Gesänge erfüllen die Luft und das traditionelle Ritual schafft einen eindrucksvollen Moment.
Tour auch nach Nepal
Auch Lumbini in Nepal, Buddhas Geburtsort, gehört zu den Höhepunkten. In Kushinagar führt die Reise zu dem Ort, an dem Buddha nach der Überlieferung das Mahaparinirvana erreichte, bevor sie in Sravasti weitere bedeutende Wirkungsstätten seines Lebens erschließt.
Zwischen UNESCO-Welterbestätten, jahrhundertealten Klosteranlagen und Stupas wird bei der Tour von „Tischler Reisen“ deutlich, welche Bedeutung diese Orte für den Buddhismus bis heute haben. Seit Jahrhunderten sind sie Ziel von Pilgern aus aller Welt. Diese einwöchige Reise verbindet kulturelle Entdeckungen mit Momenten der Ruhe und Besinnung und führt zu den Ursprüngen buddhistischer Spiritualität.
Infos zur Reise auf dem Lebensweg Siddhartha Gautamas gibt’s im Reisebüro
Fotos: Mahaparinivana Train, IRCTC Buddhist Train