
Deutsch-indische Partnerschaft in Pune
Das Technologieunternehmen „Bosch“ und der indische Automobilzulieferer „Tata AutoComp Systems Limited“ planen ein Joint Venture zur Stärkung der Elektromobilität in Indien. Beide Partner sollen zu gleichen Teilen beteiligt sein, der Start ist – vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen – für Mitte 2026 vorgesehen. Ziel von „Bosch“, 1886 in Stuttgart gegründet, ist, globale Technologiekompetenz mit lokaler Fertigung und Marktkenntnis zu verbinden, um die Transformation hin zu emissionsärmeren Antrieben zu beschleunigen.
Passendes Umfeld
Nachdem „Bosch“ unter anderem schon seit den frühen 1970er Jahren am Standort in Nasik aktiv war, steht nun Pune, einer der wichtigsten Industrie- und Innovationsstandorte Indiens, im Zentrum. Hier befindet sich unter anderem das indische Automotive-Zentrum mit verschiedenen Herstellern, das „Auto Cluster Development and Research Institute“ und auch „ARAI“, die „Automotive Research Association of India“, mit der Karlsruhe schon länger enge Verbindungen unterhält. In diesem Umfeld soll das Joint Venture angesiedelt werden und sich auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von E-Achsen sowie E-Motoren konzentrieren. Zusammen mit „Tata AutoComp“ sollen so innovative, lokal produzierte Technologien entstehen, die den Wandel der Mobilität in Indien entscheidend vorantreiben.
Damit werde Pune auch weiter als Knotenpunkt für zukunftsweisende Mobilitätslösungen gestärkt, auch mit Blick auf internationale Kooperationen. Gerade für Karlsruhe ist Pune von besonderer Bedeutung, denn die Stadt verbindet seit Jahren enge Partnerschaften in Wirtschaft, Wissenschaft, Innovation und Kultur mit der Region in Maharashtra. Das geplante Joint Venture unterstreicht diese Dynamik und zeigt, wie stark Pune als Brücke zwischen deutschen und indischen Akteuren im Zukunftsfeld Elektromobilität wirkt.
Infos: https://www.bosch.de
Symbolfoto: Bosch